PM: Linksjugend Rostock kritisiert den CDU-Innenminister Renz scharf

PM: Linksjugend Rostock kritisiert den CDU-Innenminister Renz scharf

Kaum einen halben Tag waren die Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Einzelhandel in Kraft, schon wurden sie bereits von CDU-Innenminister Torsten Renz missbraucht. Am Montag war dieser angeblich zur persönlichen Überprüfung der neuen Regelungen in Rostock. Dass er hierbei jedoch selbst Einkäufe getätigt hat, lässt starke Zweifel an seinen dienstlichen Absichten aufkommen.
Laut OZ-Angaben sollen für Renz‘ spontane Shopping-Tour zusätzliche Polizeikräfte unterwegs gewesen seien. Renz selbst wohnt im Landkreis Rostock, der momentan eine Inzidenz von über 90 aufweist. Die Geduld vieler Menschen ist momentan ohnehin strapaziert. Die Akzeptanz für die Corona-Maßnahmen sinkt. Umso wichtiger ist es, dass gerade in diesen Zeiten Politikerinnen und Politiker mit gutem Vorbild voran gehen. Renz hat diese Vorbildfunktion am Montag auf Staatskosten bewusst ignoriert und schiebt dafür sein Amt vor.
Die Linksjugend Rostock kritisiert das Verhalten des CDU-Innenministers Renz scharf, der mit seinem Verhalten in die Fußstapfen seines Vorgängers Lorenz Caffier tritt. Die CDU beweist momentan nahezu täglich ihre Korrumpierung. „Mit derartigen Aktionen wird das Vertrauen der Bevölkerung mit Füßen getreten. Für all diejenigen, die sich seit einem Jahr an die Regeln halten um die Pandemie zu bekämpfen, ist das Verhalten des Ministers ein Schlag ins Gesicht.“ sagt Philipp Leist von der Linksjugend Rostock.