Archiv 24. Oktober 2016

Veranstaltung: „Hitlerjugend & Befreiung“ – Ein Zeitzeuge berichtet (02.11.2016)

Günter Walther: „Hitlerjugend & Befreiung“ – Ein Zeitzeuge berichtet

02.11.2016 / 18:15 Uhr/ Büro DIE LINKE Rostock (Kröpeliner Straße 24, 18055 Rostock; Eingang Ecke Rungestraße)

Am 9. November wird in vielen Orten an die Pogrome 1938 im sogenannten Dritten Reich gedacht. Aus diesem Anlass lädt die linksjugend Rostock für den 2. November zum Zeitzeugenvortrag ein.

Günter Walther erlebte den Zweiten Weltkrieg als Junge in der Hitlerjugend und die anschließende Befreiung. Mit Hilfe von einigen Fotos und Grafiken wird er seine Erlebnisse und persönlichen Eindrücke darlegen. Wie erlebte er die letzten Jahre des sogenannten Dritten Reiches? Wie sahen seine ersten Begegnungen mit den Befreier*innen aus? Auf diese und weitere Fragen wird es Antworten geben.

Kommt zu einem spannenden Abend, den es in dieser Form seit Längerem nicht mehr in der Hansestadt gegeben hat.

Wann und wo? Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 2. November ab 18:15 Uhr in der Geschäftsstelle der LINKEN. Rostock (Kröpeliner Straße 24, 18055 Rostock; Eingang Ecke Rungestraße) statt.

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Campustag 2016

Soviel vorneweg: auch in diesem Jahr war der Campustag für uns ein voller Erfolg.

schlange-stehen-ist-angesagtErstmals sind wir seit der Zusammenlegung der Jugendgruppen linksjugend [’solid] und LINKE.SDS als „linksjugend Rostock“ aufgeschlagen. Der Campustag ist üblicherweise eine grellbunte Werbeveranstaltung, bei der Vereine, Verbände und kommerziell orientierte Unternehmen um die Aufmerksamkeit der Erstis buhlen. Sich da erkennbar abzusetzen ist gar nicht so einfach. Mit hochwertigen Merchandise (aber in diesem Jahr leider ohne Bananen) und bis in die Haarspitzen motiviert, konnten wir wieder viele Menschen an unseren Stand locken, 1000 Erstitüten verteilen und erstaunlich viele politische Gespräche fühlen.

Es ist hierbei normal, dass es kurz nach einer Wahl ein gesteigertes Interesse an Politik gibt. Mit dem Ergebnis der Landtagswahlen im Rücken, war das auch dieses Mal so. Viele äußerten ihre Sorgen vor dem gesellschaftlichen Rechtsruck und dem Abschneiden der AfD. Schön ist in diesem Zusammenhang, dass wir mehr Solidaritätsbekundungen als sonst erhalten haben und viele auch zumindest mit dem Gedanken spielen, sich politisch zu engagieren. Im Idealfall bei uns. Das finden wir gut!

betrieb-am-stand

Auch die Sticker und Postkartenmotive gingen weg wie warme Semmeln und das kostenlose Zuckerwatte und Popcorn sich quasi von selbst verteilen, ist sicher auch nachvollziehbar. Auch für unsere Kneipentour konnten wir viele Interessierte gewinnen. Zwar kam am Ende (wie üblich) die Hälfte nicht, trotzdem haben wir einen lustigen und feucht-fröhlichen Abend verbringen können. Dafür ein dickes Dankeschön an alle, die sich beteiligt haben.

zuckerwatte-und-postkarten

Aber es gilt: nach dem Campustag ist vor dem Campustag. Wir zerbrechen uns schon jetzt die Köpfe wie wir auch im nächsten Jahr wieder eine gute Präsenz auf dem Campus zeigen und die politische Konkurrenz alt aussehen lassen können. Wir freuen uns schon jetzt euch auch im nächsten Jahr wieder mit einer Zuckerwatte in der Hand und guten Inhalten im Kopf an unserem Stand begrüßen zu dürfen.

 

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